

Bühnenprogramm
Vorschau meines Bühnenprogrammes 2026

Fluch der Rabenmutter: Tanja Eberle bittet um seelische Aufmerksamkeit
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Zwischen Instagram, Lego und der Ewigkeit: Die hausgemachte spirituelle Philosophin Tanja Eberle räumt in ihrem ersten Bühnenprogramm mit dem Tabuthema Tod auf – humorvoll, skurril und befreiend ehrlich.
Was passiert, wenn eine hausgemachte spirituelle Philosophin beschliesst, keine „Täuschungs“-Predigten mehr zu halten, sondern die ungeschminkte Wahrheit über das Sterben zu veröffentlichen? Es entsteht ein Abend, der so gar nicht in das gängige Bild der Trauerbegleitung passt. In ihrem Programm „Fluch der Rabenmutter“ nimmt Tanja Eberle ihr Publikum mit auf eine Reise, die am Küchentisch beim Hausaufgaben-Fluch beginnt und bei den Tabuthemen Sterben und Tod endet.
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Der Tod als ultimatives ausloggen
Tanja Eberle ist keine gewöhnliche Sterbebegleiterin. Während die Gesellschaft das Sterben in dunkle Ecken verbannt, holt sie es ins Rampenlicht. Mit scharfem Verstand und einer grossen Portion schwarzem Humor erklärt sie, warum der Tod eigentlich die beste Softwareaktualisierung unseres Lebens ist. Dabei nutzt sie auch mal die Sprache der Generation Z: Von der „iCloud Gottes“ über „Egon“, ihr personifiziertes Ego, bis hin zum finalen „Ausloggen“.
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Die Rolle der Rabenmutter
Der Titel ist Programm: Eberle kokettiert mit dem gesellschaftlichen Stigma der „Rabenmutter“. Sie verkörpert eine Mutterfigur, die ihr Kind nicht in Watte packt, sondern ihm beibringt, wie man im Sturm die Flügel ausbreitet. „Eine gute Mutter lehrt das Gehen, eine Rabenmutter lehrt das Fliegen – auch über Abgründe hinweg“, so Eberle. In humorvollen Anekdoten über Zimmer-Chaos, Elternabende als Alleinerziehende und Panzerzeichnungen zeigt sie, dass Spiritualität nichts mit Räucherstäbchen, aber alles mit Gelassenheit zu tun hat.
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Ein Abend für Mutige und Neugierige
„Fluch der Rabenmutter“ ist kein klassisches Kabarett und keine trockene Vorlesung. Es ist eine philosophische Performance, die das Publikum dazu einlädt, den eigenen „Egon“ mal kurz auf Pause zu setzen. Eberle schafft es, die schwere Last der Endlichkeit in die Leichtigkeit einer Feder zu verwandeln.
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Über Tanja Eberle:
Tanja Eberle ist hausgemachte spirituelle Philosophin und Gründerin der Stiftung Tanja Eberle. Sie setzt sich seit Jahren für die Enttabuisierung von Sterben und Tod ein und fördert Projekte, die einen bewussten Umgang mit der Endlichkeit ermöglichen. Ihr Ziel ist es, den Tod zurück ins Leben zu holen – mit Herz, Verstand und einer Prise Anarchie.