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Die Mitochondrien-Theorie oder weshalb das Herz und das Gehirn keinen Krebs bekommen


Auch in der «nicht-konventionellen Szene» herrscht keine Einigkeit darüber, was Krebs ist. Die meistverbreitete Theorie ist sicherlich jedoch die Mitochondrien-Theorie die auch im Schamanismus eine grosse Bedeutung hat. Mitochondrien sind das Kraftwerk der Zellen.


Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen einem voll funktionsfähigen präfrontalen Kortex und den Mitochondrien, den Kraftwerken deiner Zellen, und der von den Schamanen erwähnten weiblichen Lebenskraft. Die Mitochondrien sind die Dirigenten des genetischen Orchesters und steuern Alterung, Teilung und Tod der Zellen. Sie schwingen den Taktstock und entscheiden mit, welche Gene in den Zellen an- und abgeschaltet werden. Sie stellen die Energie für die Bildung neuer neuronalen Netze zur Verfügung. Die gesamte mitochondriale DNA deines Körpers stammt ausschliesslich von der mütterlichen Seite deiner Familie. Das bedeutet, dass die Quelle deiner Lebensenergie ausschliesslich von den Frauen in deinem Stammbaum- von deiner mütterlichen Linie- auf dich übergegangen ist.


Die Mitochondrien wurden 1890 vom deutschen Pathologen Richard Altmann entdeckt. Unter dem Mikroskop ähneln sie winzigen fadenartigen Körnern, daher auch die Bezeichnung Mitochondrium, die sich aus den griechischen Wörtern mitos «Faden» und chondros «Korn» zusammensetzt. Allerdings wurde ihre Funktion als Energielieferanten der Zelle erst 1949 von den Biochemikern Eugene Kennedy, Harvard Medical School, und Albert Lehninger, damals University of Wisconsin-Madison, vollständig erklärt.


Wir wissen, dass Zucker in unseren Mitochondrien über mehrere Zwischenstufen zu Wasser und Kohlendioxid abgebaut werden. Die Zwischenstufen sind deshalb so wichtig, weil wir sonst so viel Hitze beim Abbauprozess entwickeln, dass wir verbrennen würden. Unsere Zellen sind also auf einer Seite Energieproduzenten, um unseren Körper auf 37°C Wärme zu halten, und auf der anderen Seite besitzt jeder von uns das ausgeklügeltste Kühlsystem, das man sich nur vorstellen kann. Warum unsere Zellen jetzt am Ende dieses Abbaus nicht mehr Wasser und Kohlendioxid aufbauen, darüber streiten sich noch die einzelnen Theoretiker.


Eine radikale Entdeckung ist, dass die Mitochondrien das Schicksal der Zellen lenken: Sie entscheiden, ob eine Zelle lebt oder stirbt. Somit sind Mitochondrien keineswegs nur einfache Organellen, die unter anderem die Aufgabe haben, Brennstoff in Energie umzuwandeln. Sie schwingen das Schwert des Damokles.


Bei der Erzeugung dieser Energie entstehen auch Sauerstoffabbauprodukte, sogenannte reaktive Sauerstoffspezies ( ROS ) besser bekannt als freie Radikale.


Die freien Radikale erfüllen eine wichtige Funktion im Körper. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Apoptose, also des Prozesses, mit dem Zellen die Selbstzerstörung einleiten. Zur Apoptose kommt es, wenn genetische Schalter umgelegt werden und die Zellen Anweisung zur Selbstauflösung erhalten. Den Zelltod positiv zu betrachten, mag etwas befremdlich sein aber die Apoptose ist in der Tat sehr wichtig, da sie das Wachstum und die Heilung des gesamten Organismus ermöglich.


Die Apoptose beginnt bereits im Mutterleib. Nach der Geburt hilft die Apoptose , tagtäglich bis zu zehn Milliarden Zellen zu entsorgen, um Platz für neueren und gesünderen Ersatz zu schaffen. Im Zuge dessen werden auch viele Krebszellen entsorgt. Wenn Zellen entarten, befehlen ihnen die Mitochondrien meist, sich zu töten statt sich zu teilen. Dies ist enorm wichtig, da entartete Zellen nicht wissen, dass sie die Apoptose einleiten müssen. Ohne das Signal der Mitochondrien würden sie sich unkontrolliert weitervermehren bis sie zur Gefahr für dich werden.


Nun kann es sein, dass unsere Zellen anstatt 2814 Joule nur noch 192 Joule Energie produzieren und wir deshalb in unserem Körper ein Energieproblem haben, mit den unterschiedlichsten Auswirkungen auf unseren Organismus wie z.B. Tumoren. In diesem reduziertem Energiezustand findet sich in der Zellmembran eine erniedrigte Spannung. Diese erniedrigte Zellspannung spielt eine entscheidende Rolle, denn die Zellmembran entscheidet, was in die Zelle hineingeht und was hinausgeht. Durch diese veränderte Zellspannung, kann es passieren, dass kein Sauerstoff mehr in die Zellen gelangt. Dieser ist jedoch für die Energiegewinnung der Mitochondrien von zentraler Bedeutung. Es ist vergleichbar wie mit dem Feuer. Ein Feuer benötigt Sauerstoff um Energie zu produzieren.

Jetzt hat die Zelle nur noch 2 Möglichkeiten. Entweder sie entscheidet sich, zu sterben oder aber sie beginnt damit, ohne Sauerstoff zu leben, indem sie zukünftig mehr Energie verbraucht als sie selber produziert. Ein Nebenprodukt dieser Entscheidung ist dann auch die Unsterblichkeit der Zelle. Tumor entstehen also zuerst nicht, weil sich deine Zellen zu schnell teilen, sondern weil die alten nicht mehr sterben.


Unsere Zellmembranen haben eine Spannung von -70 mV bis -90 mV und solange diese Spannnung aufrecht erhalten wird, ist es einer Zelle nicht möglich zu gären, also kann sie auch keine Krebszelle werden. Da unser Herz und Gehirn bekannterweise etwas mehr unter Strom steht als andere Zellstrukturen, ist es den Zellen in unseren Herzen und im Gehirn nicht möglich zu Krebszellen zu entarten.


Allein diese Tatsache spricht dafür, dass die Mitochondrien-Theorie als Erklärungsmuster für Krebs viel besser geeignet ist, als die Mutations-Theorie


Therapieansatz der Mitochondrien-Theorie


Ernährungstherapie, 3 E Programm ( Energie, Entgiftung, Ernährung ) und orthomolekulare Medizin. Man könnte auch als Überbegriff Gesundung der Mitochondrien schreiben. Für Anhänger der Mitochondrien-Theorie spielen Gene nur bedingt eine Rolle.


Im Schamanismus können durch bestimmte Ernährungsweise, Körperübungen sowie schamanischen Übungen die Zellen reaktiviert werden.


Anmerkung: In Wahrheit gibt es keine Gehirntumore. Was es gibt, sind Tumore des Neuroglia, einem Stützgewebe des Gehirns, dessen Zellen sich auch lebenslang teilen können. Dieses Stützgewebe mit mesodermem Ursprung macht den weitaus grössten Teil unseres Gehirns aus und besteht aus Zellen wie Gliazellen, Astrozyten oder Oligodendrozyten, von denen auch die Namen der Gehirntumore wie Glioblastom, Astrozytom usw. abstammen.

Autor/Quelle: Lothar Hirneise

Autor/Quelle: Alberto Villoldo ( schematischer Teil )


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